Fotoausstellung: „Wunderwelt Natur – Forst summt
Veranstaltungsbeginn: 25.03.2022 11:11 bis 01.10.2022

Fotoausstellung: „Wunderwelt Natur – Forst summt"

Fotos von Oliver Jäger

Viel Freude beim Beobachten und Staunen!

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Liebe Naturfreunde,
jeder Mensch kennt sie, diese kleinen fliegenden und krabbelnden Viecher, ...am Kaffeetisch und beim Waldspaziergang, nervend und piksend, oder aber feenhaft gaukelnd im Garten - und Kinder/Enkelkinder zu spontanen Freudenschreien bewegend.

Insekten bilden im Reich der Tiere die mit Abstand größte - und vielleicht auch wichtigste - Gruppe. Sie sind auf allen Kontinenten und in allen Klimazonen existent und werden weltweit auf über 5 Millionen Arten geschätzt. Die Anzahl unserer heimischen Krabbler beziffert sich hierbei auf ca. 30.000 Arten.
Am bekanntesten – und vermutlich beliebtesten – ist die immens wichtige Honigbiene. Ohne sie und viele andere (blütenbestäubende) Arten wäre unsere Welt weniger bunt und schön. Unser Planet wäre armseliger und es gäbe Nahrungs-engpässe. Allein in Deutschland ist die Anzahl der Insekten in den vergangenen Jahren um 70 Prozent zurückgegangen. Dies ist ein großer Verlust an Vielfalt und Lebensqualität. Es hat aber auch weitreichende Folgen für unsere bisherige Fauna und andere Tierarten und bedroht das gesamte Netzwerk des Lebens. .....


Foto: Blaue Holzbiene
....Jeder Mensch, welcher sich im Besitz eines Gartens befindet, kann allerdings kurzfristig Positives bewirken! Eine Blühwiese, statt Einheitsrasen und Schotterflächen, ist ein Anfang. Auch heimische (ungefüllte!!!) Stauden und Kräuter werden von Insekten geliebt und sind eine Augenweide für den Betrachter. Die Brummer & Summer benötigen außerdem zu allen Jahreszeiten Verstecke und Ruheplätze, Bruträume, Wasser und Nahrung. Dies gilt für fleischfressende und blütenbesuchende Arten.
Neben Frühblühern zu Jahresbeginn – wie u.a. Krokusse, Traubenhyazinthen, Winterlinge, Salweide und Obstbaumblüten -, stellen im Herbst zum Beispiel Fetthennensorten, Efeu und Astern wichtige Nahrungsreserven dar. Efeu ist dabei für bestimmte Schmetterlinge und Bienen eine wahre „Spät-Tankstelle“.
In einer Salweide, heimischen Heckensträuchern (Weißdorn, Hainbuche, Liguster, Feldahorn, etc.) und einer Brennesselecke beziehungsweise Kapuzinerkresse können sich Schmetterlingsraupen entwickeln. Im Gartenteich/Vogeltränke trinken nicht nur Hornissen und Wildbienen, sondern es baden auch Vögel darin. Auch Reisig- und Feldsteinhaufen sowie Misthaufen sind ein wichtiger Baustein zur Vielfalt im nahen Umfeld.
Jeder kann unsere Welt ein kleines bisschen verändern, schöner und lebendiger machen!

Viel Freude beim Beobachten und Staunen!