Ausstellungen


Oktober 2021-Skulptur Symposium 2018 wandert...
19.10.2021 13:20 - S.L.
Die Skulptur des 2. Internationalen Kunstsymposium im Jahr 2018 "Gespräch mit dem Himmel" von Prof. Ingrid Strünze (Russland) wanderte im Okt. 2021 von der Stadtkirche weiter in die Bachkirche und wird dort innerhalb eines Konzerts am 23.10.21 feierlich enthüllt.
Aus einer gefällten Linde des Forster Lindenplatzes schuf die Künstlerin im September 2018 diese beeindruckende Skulptur.

Eine der Ideen des Symposiums war, dass die Kunstwerke nicht immer am selben Ort stehen müssen, sondern innerhlab der Stadt Forst weiter zu anderen passenden Ausstellungsorten "wandern" können. Alle Mitglieder des Organisatorenteams des Jahres 2018 stimmten vorab diesem neuen Ort zu.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der ev. Gemeinde übernahmen den Transport.




Zu den besonderen Bauvorhaben der Nachkriegszeit gehört die nach Plänen von Otto Bartning in den Jahren 1950/51 entstandene Bachkirche in Forst.

.."Als man dem Architekten Otto Bartning (1883-1953) Geld für den Wiederaufbau von Kirchen im zerbombten Nachkriegsdeutschland anbot, wusste er nicht, ob er damit etwas schaffen konnte, das der großen Zerstörung auch von Gotteshäusern einen angemessenen Ersatz bieten könnte. Doch schließlich nahm er das Geld an, Teil des „Notkirchenprogamms“ der Evangelischen Kirche in Deutschland. Und er baute sie überall wieder auf, gut 100 sollen es insgesamt gewesen sein. So viele in kurzer Zeit, dass jede schnell und zugleich kostengünstig zu realisieren sein musste. ...
Etwa 90 Kirchen und Kirchenzentren stehen heute noch..." Die Forster Kirche wurde 1949/50 durch die Forster Firma MATTIG & LINDNER errichtet.


Die Kirche ist wie die anderen Bartning-Notkirchen eine Konstruktion aus in Erfurt vorgefertigten Holzbindern mit polygonalem Chorabschluss. Zwischen den Bindern ist das Mauerwerk aus Ziegeln hochgezogen, die von Anfang an innen und außen verputzt waren. Zwischen Mauerwerk und Dach ist ein umlaufendes Fensterband eingezogen.

Das helle Lindenholz der spannungsvollen und zugleich schlichten Kunstwerkes hebt sich sehr schön vom dunkel lasierte Holz der Kirchenkonstruktion ab und ist eine gelungene Vervollständigung des Altarraums.