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Namoli Brennet und Amy Zapf zu Gast im komfor _mit Video
19.11.2017 12:03 - Helmut Fleischhauer
Künstlerinnen mit Fan
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Vor zwei Jahren traten Namoli Brennet und Amy Zapf bereits im komfor auf und begeisterten die Besucher. Gestern waren sie wieder zu Gast, dieses Mal ohne Begleitung mit dem Schlagzeug, und präsentierten eine abwechslungsreiche Auswahl ihres Repertoires.
Viele der Stücke klangen sehr melancholisch, so das Lied über die Arbeiter aus Oklahoma, die während der Depression in der Hoffnung auf Arbeit und einem besseren Leben nach Kalifornien zogen. Ihre Not wurde dort häufig ausgenutzt, um sie als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen und oft wurden sie noch um ihren Lohn geprellt. Die Traurigkeit, Wut und Hoffnungslosigkeit der Menschen wurden von Namoli und Amy perfekt in Musik umgesetzt.
„Es hat sich bis heute nicht viel verändert“, merkte Namoli an.
Andere Lieder waren voller Hoffnung, Fröhlichkeit und mit Rockelementen garniert.
Die Besucher wurden mit Liedern zum Mitklatschen und Mitsingen mitgenommen und sparten nicht mit Applaus. Gleich mehrere Zugaben forderten sie mit ihrem Applaus ein, dem die beiden Musikerinnen auch nachkamen.
Interessant war es, ein wenig die Besucher zu beobachten. Im Takt sich bewegenden Köpfe und Körper, Lächeln oder Nachdenklichkeit in den Gesichtern, wippende Füße, begeistertes Mitklatschen und strahlende Gesichter am Ende des Konzertes.
Die Antwort an das Publikum, ob sie wiederkommen dürften, war eindeutig: Ja, natürlich gerne.

In dem kleinen Video habe ich zwei recht unterschiedliche Stücke festgehalten.

Foto 1: Amy Zapf (links) und Namoli Brennet (rechts)
Foto 2: Namoli Brennet
Foto 3: Amy Zapf