Vom Volksbrausebad zum Kompetenzzentrum Forst


1911 wurde in der Gubener Straße ein zweites Volksbrausebad nach Plänen des Architekten Albert Richter in Forst (Lausitz) erbaut.
Stifter des Warmbades war Fabrikbesitzer und Königlicher Kommerzienrat Hermann Bergami.
Zehn Brausebäder und ein Wannenbad für Männer sowie vier Brausebäder und drei Wannenbäder für Frauen standen den Besuchern zur Verfügung.
Das Bad wurde von der Stadt Forst betrieben. Die Nutzung ließ in den siebziger Jahren nach und das Bad wurde 1993 geschlossen. 1998 wurde das zunehmend verfallende Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.
Im Sommer 2000 war die Grundsteinlegung für das komfor, das Kompetenzzentrum Forst e.V.
Das ehemalige Forster "Warmbad" wurde sorgfältig restauriert und ein Anbau schuf Raum für einen Saal.
Neben Fortbildungsveranstaltungen und Seminaren haben auch Kunst und Kultur ihren Platz in dem ehemaligen Warmbad gefunden.

Willkommen im komfor!



Volksbrausebad II (Warmbad), erbaut 1911 vom Fabrikbesitzer und Königlichem Kommerzienrat Hermann Bergami, hier eine Aufnahme, die vermutlich im Jahr 1920 gemacht wurde. Das Foto darüber zeigt den gleichen Blick im Frühjahr 2014.

Bade, wenn ein Bad gegeben,
sei´s in jeglicher Gestalt,
Baden ist das halbe Leben,
und wer´s täglich übt, wird alt.


Dieses Motto für die Badestätte wurde Hermann Bergami im Jahre 1911 ausgewählt.


Warmbad vor der Schließung 1993. Blick von Gubener Straße.